Christusdorn bestimmen & pflegen
Christusdorn (Euphorbia milii) wird über besondere Blattform, Sammlerpflege und empfindliche Wurzeln bestimmt. Diese deutsche Pflegeanleitung erklärt Standort, Gießen, Substrat, Krankheiten, Schädlinge und Vermehrung. Beachten Sie mögliche Giftigkeit oder reizenden Pflanzensaft und tragen Sie beim Schneiden Handschuhe.
So erkennen Sie Christusdorn
Christusdorn (Euphorbia milii) lässt sich über Wuchsform, Blattdicke, Rosette oder Triebform, Farbe, Dornen beziehungsweise Blattfenster und das typische Speichergewebe bestimmen.
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Wuchsform: Achten Sie auf Rosette, Säule, hängende Triebe, Polster oder einzelne fleischige Blätter.
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Farbe & Oberfläche: Bereifung, transparente Fenster, Dornen, Blattzeichnung und Sonnenfärbung sind wichtige Merkmale.
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Verwechslungsgefahr: Ähnliche Sukkulenten unterscheiden sich oft erst durch Blattdicke, Blattrand, Blumenstiel und lateinischen Namen.
11-Schritte-Profi-Pflegeleitfaden
Gießen Sie Christusdorn erst, wenn das Substrat im Topf vollständig abgetrocknet ist. Dann gründlich wässern und überschüssiges Wasser sofort ablaufen lassen; dauerhaft feuchte Wurzeln führen schnell zu Fäulnis.
Ein sehr heller Standort ist wichtig, direkte Sonne aber langsam angewöhnen. Plötzliche Mittagssonne kann Sonnenbrand verursachen, zu wenig Licht führt zu gestrecktem, weichem Wuchs.
Verwenden Sie ein mineralisches, luftiges Substrat mit Bims, Lava, Zeolith, grobem Sand oder Perlite. Normale Blumenerde speichert meist zu viel Wasser und sollte nur sparsam beigemischt werden.
Während der Wachstumszeit sind warme, helle und gut belüftete Plätze ideal. Im Winter lieber kühler und deutlich trockener halten; Frost vertragen nur robuste Hauswurze und wenige Sedum-Arten.
Entfernen Sie bei Christusdorn vertrocknete Blätter, alte Blumenstiele und faulende Pflanzenteile mit sauberem Werkzeug. Rosetten nicht unnötig berühren, da Bereifung und Blattoberfläche leicht beschädigt werden.
Düngen Sie sparsam in der aktiven Wachstumszeit mit stark verdünntem Kakteen- oder Sukkulentendünger. Zu viel Dünger macht das Gewebe weich und anfälliger für Schädlinge und Fäulnis.
Christusdorn kann je nach Art über Ableger, Blattstecklinge, Kopfstecklinge, Kindel oder Samen vermehrt werden. Schnittstellen immer einige Tage antrocknen lassen, bevor sie in trockenes Substrat gesetzt werden.
Wählen Sie Töpfe mit großen Abzugslöchern und eher kleiner Topfgröße. Terrakotta hilft beim Abtrocknen, während Übertöpfe ohne Drainage ein hohes Fäulnisrisiko haben.
Kontrollieren Sie Blattachseln, Wurzelhals und Rosettenmitte auf Wollläuse, Schildläuse, Trauermücken und Spinnmilben. Befall früh isolieren und mechanisch entfernen, bevor er sich in der Sammlung ausbreitet.
Die häufigste Krankheit ist Wurzel- oder Stammfäule durch zu nasses Substrat. Weiche, glasige oder schwarze Stellen sofort entfernen, trocknen lassen und in frisches mineralisches Substrat setzen.
Kompakte Rosetten entstehen durch sehr viel Licht, sparsame Wassergaben und mineralisches Substrat. Bei giftigem oder reizendem Milchsaft Handschuhe tragen und Pflanzenreste sicher entsorgen.
Häufig gestellte Fragen
Ist Christusdorn giftig?
Christusdorn kann giftig oder stark reizend sein. Pflanzensaft, Blätter oder Triebe nicht verzehren und von Kindern sowie Haustieren fernhalten.
Wie gieße ich Christusdorn richtig?
Erst gießen, wenn das Substrat vollständig trocken ist. Danach gründlich wässern und Wasserreste ablaufen lassen.
Was tun bei weichen oder schwarzen Stellen?
Die Pflanze sofort trocken stellen, faule Teile entfernen, Schnittstellen abtrocknen lassen und in frisches mineralisches Substrat setzen.
Welches Substrat ist geeignet?
Ein sehr durchlässiges Kakteen- und Sukkulentensubstrat mit hohem mineralischem Anteil ist am sichersten.